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Fertigungssteuerung mit ifax 10

Industrie 4.0 und ifax 10

Industrie 4.0 ist technisch gesehen nichts anderes als das Internet der Dinge in der Fertigung. Will man Produkte und Maschinen miteinander verbinden braucht man Technologien wie Webservices, SOAP oder RFID. Was so revolutionär klingt, ist also eigentlich nur das Ausnutzen bestehender Standards und beschreibt die Anforderungen zur Anwendungs-Integration. Aber bei guter Anwendung entstehen neue Geschäftsmöglichkeiten. Ganz klar, dass ifax 10 hier einen Beitrag leisten möchte. Durch die Verwendung des godesys open business frameworks bestehen nun einzigartige Möglichkeiten, das PPS-System in einem kontrollierten Prozess nach außen zu öffnen. Dabei kann die Verarbeitung von Daten über die integrierte Workflow-Technologie nach festgelegten Geschäftsregeln erfolgen.

ifax 10 - Produktion

PLM - anders gedacht

Um zu begreifen, was PLM ist, muss man wissen, was PLM nicht ist: PLM ist kein Programm und keine Standard-Lösung. Product Lifecycle Management ist eine Philosophie - die Lehre von den Lebenszyklen, die Produkte von der Idee bis zum Ableben durchlaufen. PLM ist ein ganzheitliches Konzept zur Steuerung, Verwaltung, Kontrolle und Auswertung aller Daten und Prozesse, von der Idee über die Entstehung bis zur Entsorgung eines Produktes. PLM ist also eine kontinuierliche Aufgabe. Und so finden Sie in ifax 10 eine Vielzahl von Funktionen, die unsere Philosophie transportieren.

Ein Beispiel: ERP-Systeme waren schon immer darin gut strukturierte Daten zu verarbeiten. Leider besteht der betriebliche Alltag aber immer noch aus einer Vielzahl von Prozessen, die nur rudimentär von der IT gestützt werden. Hauptursache dafür ist die fehlende Integration von Anwendungen untereinander. Änderungen an Konstruktionszeichnungen werden per Mail versendet, Auftragsmengen telefonisch geändert und manchmal informiert der Lieferant gar nicht, wenn einzelne Teile, die dringend für den Produktionsprozess benötigt werden, nicht rechtzeitig eintreffen. Hier hilft das integrierte Dokumentenmanagement, dass die jederzeitige Aufnahme einer unstrukturierten Information im Geschäftsprozess zulässt. Wenn uns z.B. der Kunde eine Zeichnungsänderung zu einem erteilten Auftrag zukommen lässt, hängen wir diese Information einfach an den entsprechenden Auftrag. Die intelligente Dokumentenstruktur erkennt, dass das Dokument zugleich im zugeordneten Produktionsauftrag angezeigt werden muss. Es bleibt der Entscheidung des Anwenders überlassen, ob die Zeichnung auch für eine neue Revision der Stammstückliste verwendet wird.

SCM – weiter gedacht

ifax 10 verfügt über eine Vielzahl offener Schnittstellen, die auf breiten Standards basieren. So spielt es kaum eine Rolle, ob sie sich für einen Datenaustausch per XML oder Excel oder aber ein EDI-Verfahren entscheiden. Entscheidend für den Erfolg sind aber nach wie vor die internen Logistikprozesse. Eine hohe Lieferfähigkeit fördert die Kundenzufriedenheit. Ein vorausschauendes Produktions- und Bestellwesen leistet dazu einen wesentlichen Beitrag. Stellvertretend sei hier nur die Teile-Disposition auf Basis stochastischer Verfahren genannt. Hier können die optimalen Losgrößen für Bestellungen einfach über die Ermittlung der Sekundärbedarfe zusammengestellt werden. Klares Ziel von ifax 10 ist der effiziente Teiledurchlauf auf Basis einer hohen Stammdatenqualität. Die hierzu nutzbaren Technologien sind weitreichend, sei es Barcode oder RFID, CAD / CAM oder PIM-Unterstützung - entscheidend für den Erfolg bleibt die hohe Integration, die für den Anwender den Eindruck einer Lösung aus einem Guss erweckt.

Rückverfolgbarkeit von Prozessen

Grundsätzlich verfügt ifax 10 über alle technischen Möglichkeiten, die sich aus den Anforderungen von z.B. FDA / GMP ergeben können. Die durchgehende Chargen- und Seriennummernführung ermöglicht eine automatisierte Prozesskontrolle. Die Workflow-Technologie erlaubt es beliebige Prozessschritte zu protokollieren, automatisieren und hinsichtlich Qualität zu überprüfen. Dank der integrierten Checklisten Funktion können auch einfache CAQ-Anforderungen für einzelne Prozesse definiert und überwacht werden. Hier zeigt sich ein großer Vorteil der von ifax 10 verwendeten relationalen Datenbank-Technologie.

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