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14.03.2017

Artensterben 4.0

Die Landschaft der Softwareanbieter verändert sich

Es scheint, als ginge gerade ein Umbruch in der Partnerlandschaft großer Softwareanbieter von Statten. Die Welt verändert sich. Dass große, starke Unternehmen kleine, schwache schlucken ist nichts Neues. Diese Entschlackung gehört zur Entwicklung und auch wenn es manchmal Verlierer gibt, stärkt dieser fortlaufende Prozess unsere Wirtschaft. Die IT-Branche glänzt seit langem mit einer positiven Entwicklung. Wen wundert’s, gibt es natürlich hier durch die zunehmende Digitalisierung das größte Innovationspotential für die Zukunft. Vor zehn Jahren noch gab es also die großen Player mit ihren ERP-Systemen und viele, viele Partner mit all den Zusatzlösungen, die mal mehr, mal weniger vom Markt verlangt wurden. Stellen Sie sich den Kern, die ERP-Lösung, als ein Stück Knetmasse vor und die Partnerlösungen als kleine Knet-Kügelchen, die an dieses Herzstück geklebt werden. Damals machte das durchaus Sinn. ERP war eben noch ERP. Die gesamte kaufmännischen Basis musste man erst einmal in den Griff bekommen.

Heute stecken in diesen ERP-Lösungen Jahrhunderte an Mannjahren und alles läuft rund. Die Digitalisierung schreitet mit immer noch zunehmender Beschleunigung voran. Das muss sie auch, denn auch die Ansprüche der Kunden steigen immer weiter. Im Privathaushalt rufen Sie heute „Alexa, wir brauchen Spülmaschinen Tabs“ und am nächsten Tag sind sie da. Im Bereich Marketing haben Sie früher vielleicht einen Brief raus geschickt, heute designen Sie mit Ihrer CRM Lösung sogenannte „Customer Journeys“. Heute wollen Sie wiederum als Kunde von ERP Anbietern auch keinen Knetklumpen mehr, an dem viele, kleine Kügelchen kleben, die ab und an abfallen, spröde und brüchig werden, sondern am liebsten gar nichts mitbekommen, wenn ein neues Betriebssystem diverse Ugrades nach sich zieht. Sie wollen alles aus einem Guss.

Das bekommen Sie auch, denn heute ist das möglich. Die ERP-Lösung hat heute einen Entwicklungsstand, der viele der kleinen Zusatzlösungen nicht nur überflüssig macht, sondern das Leben eines CEOs oder IT-Leiters auch sorgenfreier. Es gibt bei der kaufmännischen Software Bereiche, die zum einen sehr umfangreich sind und zudem aufgrund häufiger, gesetzlicher Änderungen immer wieder aktualisiert werden müssen. Hier ist die Anbindung einer Zusatzlösung per Schnittstelle immer noch von Vorteil. Der Bereich der Lohnbuchhaltung wäre hier zu nennen und konkret bei ifax 10 die Anbindung der sp data Lösung für das Personalmanagement. In anderen Bereichen aber ist die Schnittstelle eher ein heute nicht mehr nötiger Flaschenhals. Nehmen wir als Beispiel einmal das Rechnungswesen von ifax 10. Finanzbuchhaltung, Anlagenverwaltung, Kostenrechnung – alles ist voll integriert in ifax 10. Weder neue Betriebssysteme noch das Artensterben in der Partnerlandschaft der Softwareentwickler muss Sie noch beunruhigen. Ein gutes Gefühl.

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